Sonntag, 17. Januar 2021

Walter-Jörg Langbein: »Durch Felsentore in andere Welten«

Teil 574 der Serie »Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein 

Auch der Staffelberg hat Geheimnisse. 
Foto Ansichtskarte (vor 1926). 
Foto Archiv Walter-Jörg Langbein 

Wenn ich vor die Haustüre trete, sehe ich in einiger Entfernung den »Köterberg«. Hoch oben auf dem einstigen »Götterberg« ragen Beispiele heutiger »technischer Magie« in den Himmel. Für uns Heutige haben Funktürme und Sendeanlagen natürlich nichts mit Zauberei zu tun. Für Menschen, die vor wenigen Jahrhunderten lebten allerdings wäre heutige Technologie unbegreifbarer Zauber, vielleicht gar böses Teufelswerk ...

Sonntag, 10. Januar 2021

Walter-Jörg Langbein: »Tunnel durch Raum und Zeit«

Teil 573 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein

Der Ochsenkopf im Winter um 1950

Was wissen wir von der Wirklichkeit? Wie viel Wirklichkeit können wir erkennen? In Platons berühmtem »Höhlengleichnis« sehen die Menschen nicht die Wirklichkeit, sondern nur den Schatten eines Teils der Wirklichkeit. Was nahmen unsere Vorfahren und unsere Vorvorfahren als »Realität« wahr? Der moderne Mensch glaubt, dass der Jetztmensch von heute mehr von der Wirklichkeit weiß als alle Generationen vor ihm. Aber ist das wirklich so? ...

Sonntag, 3. Januar 2021

Walter-Jörg Langbein: »Burgruinen und Sagenwelten«

Teil 572 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein

Der Staffelberg – sagenumwoben. 
Foto Walter-Jörg Langbein

Drei Lilien dienen in der Johannisnacht einem Sonntagskind als »Schlüssel«, um ein mysteriöses Felsentor zum Reich der Ährenkönigin zu öffnen. Im Lauf vieler Jahre hörte ich immer wieder eine Sage. Meine Urgroßmutter Hedwig Welsch hat sie mir erzählt. Der Heimatforscher Konrad Radunz hat sie mir auch erzählt (1): Alle hundert Jahre hatte ein Sonntagskind in meiner oberfränkischen Heimat die Chance, in der Johannisnacht ein »Felsentor« am Staffelberg zu öffnen: mit Schlüsselblumen ...

Sonntag, 27. Dezember 2020

Walter-Jörg Langbein: »Jung und schön, wie eine Königin«

Teil 571 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein


Hier soll der Sage nach
die Ährenkönigin erschienen sein.

Elise Gleichmann hat uns eine mysteriöse Sage überliefert: Zur Johannisnacht öffnet eine wunderschöne »Ährenkönigin« mit Hilfe von jeweils einer Lilie eine Art Tor im Fels, ein Schloss erscheint, sie schließt das Schlosstor und dann eine Tür zum Schloss auf. Kaum ist sie im Schloss verschwunden, verschwindet auch das Tor im Fels. Eine »goldene Ähre« bleibt zurück. Die Funktion der »goldenen Ähre« bleibt unklar ...

Sonntag, 20. Dezember 2020

Walter-Jörg Langbein: »Drei Schlüssel zur Welt hinter dem Fels«

Teil 570 der Serie »Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein 

Burgruine Nordeck Bergfried, aus nördlicher Richtung. 
Foto wiki commons/Sven-121 

Elise Gleichmann (* 12. August 1854 in Kulmbach; † 9. Juli 1944 ebenda) war, so verrät ein knapp gefasster Wikipedia-Artikel (1), »eine in der Region Kulmbach tätige Mundartdichterin, Volkskundlerin und Sagensammlerin«. Elises Vater, der Kulmbacher Bürger und Bierbrauer Johann Georg Friedrich Hollweg, heiratete anno 1873 in Kulmbach den Forstgehilfen Gustav Gleichmann, der schließlich zum Förster befördert wurde ...

Sonntag, 13. Dezember 2020

Walter-Jörg Langbein: »Das wäre eine armselige Wissenschaft…«

Teil 569 der Serie »Monstermauern, Mumien und Mysterien« 
von Walter-Jörg Langbein

Pähl im Pfaffenwinkel (17. Jahrhundert). Gemeinfrei. 
Foto Archiv Walter-Jörg Langbein.

Das heutige »Pähl im Pfaffenwinkel« im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau entstand anno 1818 als in den Urkunden benannte Gemeinde. Bereits 1782 wurden bei Pähl erste archäologische Untersuchungen uralter Hügelgräber durchgeführt. Einige entstanden um das Jahr 450 v.Chr., die älteren stammen angeblich aus dem 15. Jahrhundert v.Chr ...

Sonntag, 6. Dezember 2020

Walter-Jörg Langbein: »Nun überschreiten wir unsere Wissensgrenze«

Teil 568 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein

 Echnaton betet zum Sonnengott. 
Foto Walter-Jörg Langbein

In der Theologie wird immer noch darüber diskutiert, ob denn nun der Sonnengesang Echnatons von den Verfassern von Psalm 104 leicht abgewandelt und plagiiert worden ist. Die Frage ist eigentlich geklärt. Katharina Schaub hat unvoreingenommen und mit wissenschaftlicher Akribie Echnatons Lobpreisung mit der Hymne auf Jahwe verglichen. Sie verfasste im Seminar »Schöpfungstheologien im Ersten Testament« eine »Exegetische Hausarbeit zum Psalm 104« und kam zu einem eindeutigen Ergebnis: »Oft sind Hymnen, die zum gleichen Thema geschrieben werden ähnlich und können sich inhaltlich überschneiden. Die Übereinstimmungen dieser beider Hymnen sind allerdings so groß, dass man nicht von Zufall reden kann.« ...

... hier geht es spannend weiter




Sonntag, 29. November 2020

Walter-Jörg Langbein: »Und es gab weder Anfang noch Ende.«

Teil 567 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein

 Handschriftliche Widmung
von Prof. Oberth für Walter-Jörg Langbein.

James Lovelock (*1919) hat als Hundertjähriger wieder ein faszinierendes Sachbuch verfasst und veröffentlicht. Er beschreibt auf überzeugende Weise Gegenwart und Zukunft der Menschheit. In seinem Opus »Novozän« (2) lässt er »Das kommende Zeitalter der Hyperintelligenz« plastisch sichtbar werden. Demnach sind wir Jetztmenschen die Steigbügelhalter unserer Nachfolger auf Planet Terra ...

Sonntag, 22. November 2020

Walter-Jörg Langbein: »Waren die Götter ›Cyborgs‹?«

Teil 566 der Serie
»Monstermauern, Mumien und Mysterien«
von Walter-Jörg Langbein

Diese Kreationen (Kuelap, Wolkenmenschen) 
könnten »Cyborgs« darstellen. 
Foto Walter-Jörg Langbein

Howard Phillips Lovecraft (*1890; †1937) schrieb Kurzgeschichten und Romane. Und er verfasste eine wahre Flut an Briefen, korrespondierte mit Leserinnen und Lesern. Mit dem Englischlehrer Maruice W. Moe scheint er sich heftig über Religion gestritten zu haben. Anders als der tiefgläubige Moe aus Wisconsin, USA, glaubte Lovecraft nicht an die Notwendigkeit religiösen Glaubens. Lovecraft vertraute auf einen besonderen Impuls ...

Wir haben technische Probleme!!!

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Corona oder irgendein anderer Virus hat uns erwischt. Es können auch durchaus andere Probleme sein, die jetzt dafür sorgen, dass wir unter »ein Buch lesen.de« nicht mehr erreichbar sind. Aber alles wird gut, wir schwören. Hier sind wir auf jeden Fall noch erreichbar und wir schuften jetzt daran, dass alles wieder gut wird.
Das Team von »Ein Buch lesen!«