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Donnerstag, 11. Juni 2015

Bürgerbeteiligung: das Feigenblatt für die Atomlobby? Atommüll: Bürgergutachten, quo vadis? …

Frag doch mal den Bürger …

Am 25. März 2015 berichtete ich auf »Ein Buch lesen!« über meine Teilnahme an dem Bürgerforum »Wohin mit dem Atommüll?«. An drei Wochenenden habe ich in der Lutherstadt Wittenberg mit weiteren engagierten Bürgerinnen und Bürger aus allen Teilen der Republik an diesem wichtigen Thema gearbeitet. Herausgekommen ist ein Bürgergutachten, welches am Abschlusstag dem Vorsitzenden der Kommission: »Lagerung hochradioaktiver Abfallstoffe«,  (umgangssprachlich Endlagerkommission), Michael Müller überreicht wurde ... 


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Freitag, 9. September 2011

Das Erbe des Atomzeitalters – Die Freitagskolumne von Ursula Prem

Ursula Prem
Wie es aussieht, werden erst nachfolgende Generationen das Bewusstsein entwickeln, den unermesslichen Schaden auch nur halbwegs zu begreifen, der der Menschheit durch die Nutzung der Atomenergie unumkehrbar zugefügt wurde. Hierzu werden nicht nur immer weiter verfeinerte wissenschaftliche Methoden beitragen, sondern auch die verbesserten Möglichkeiten, Daten zu erfassen und sinnvoll miteinander zu vernetzen...




* Die »Ein Buch lesen!« Buchfindemaschine

Dienstag, 14. Juni 2011

Olle Piepen - Volksentscheid gegen Atomkraftwerke in Italien

Versuchen Sie doch einmal, ehe Sie weiterlesen, folgende Frage spontan zu beantworten: Wie viele Atomkraftwerke sind aktuell in Italien am Netz? – Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch, dass Sie es nicht wissen, wenn Sie sich nicht schon vorher mit dem Thema beschäftigt haben. Dabei lohnt sich das durchaus, könnte doch Italien zu einem europäischen oder gar weltweiten Trendsetter in dieser Frage werden. Denn: Während die Welt 1986 nach dem Unglück von Tschernobyl in Schockstarre lag, machte die italienische Bevölkerung Nägel mit Köpfen: In einem gegen viele Widerstände durchgesetzten Referendum entschieden sich 1987 72 % der Abstimmenden für den Ausstieg Italiens aus der Atomkraft. Bereits in Betrieb befindliche Werke (insgesamt vier) wurden in den Folgejahren stillgelegt, neue nicht mehr gebaut. ..

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Die »Ein Buch lesen!« Buchfindemaschine

Freitag, 1. April 2011

Ursula Prem: »Stresstests für europäische Atomkraftwerke«

Ursula Prem
Die Freitagskolumne von Ursula Prem


Trotz des aktuellen Atomdramas in Japan wollen viele Politiker und Wirtschaftslenker das Offensichtliche nicht glauben: dass Atomkraft nicht beherrschbar ist. Noch immer denken sie, es genüge, die Sicherheitsstandards immer weiter nach oben zu schrauben und das Restrisiko mit einer Mischung aus Verdrängung und Gebeten in Schach zu halten. Ganz wohl ist ihnen auch nicht bei der Sache, weshalb sie Atomkraftwerke flugs zur »Brückentechnologie« erklärt haben, die so lange zu akzeptieren sei, bis andere Lösungen gefunden sein würden. Brückentechnologie, das ist für Politiker ein gutes Prinzip. Es dient dazu, den Eindruck zu erwecken, das Problem würde entschlossen angegangen...
 
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Freitag, 25. März 2011

Atommoratorium ja oder nein: Rationalität bis ans Ende - Die Freitagskolumne von Ursula Prem

Ursula Prem
Will man die Aussagen eines Kontrahenten entkräften, dann dient das Etikett der Emotionalität oft als Totschlagargument. »Ihr Diskussionsbeitrag entbehrt jeder Rationalität«, schmeißt man dann hohnlächelnd in die Runde, und dank der Tatsache, dass der Verstand heute gewohnheitsmäßig ganz oben rangiert, hat man gute Aussichten darauf, den Gegner mundtot zu sehen. Doch was hat es mit der ach so hoch gelobten Rationalität auf sich, die der Emotionalität angeblich meilenweit überlegen ist?...

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Freitag, 18. März 2011

Atommoratorium: Besser spät als nie – Die Freitagskolumne von Ursula Prem

Ursula Prem
Den Anspruch auf politische Glaubwürdigkeit dürfte wohl kaum mehr ein aufgeklärter Bürger ernsthaft an die Regierenden stellen, ganz egal, wer gerade am Ruder sitzt. Gut, Rot-Grün hat im Jahr 2000 den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Ein Zugeständnis an die Tatsache, dass sich die Urwählerschaft der Grünen aus der Anti-AKW-Bewegung rekrutiert. Einlösen musste Rot-Grün gar nichts, denn die Restlaufzeiten wurden so großzügig bemessen, dass mit etwas Glück sowieso der politische Gegner sich um die Umsetzung hätte kümmern müssen. So gesehen eine geniale Methode, sich ein Verdienst zurechnen zu lassen, ohne von Konsequenzen belästigt zu werden...

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Dienstag, 15. März 2011

Ein Buch lesen! Aus aktuellem Anlass - Atomausstieg Jetzt und Sofort!

Bild
Public Domain
»Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden«. Dieses Zitat von Albert Einstein bringt in genial einfacher Weise auf den Punkt, dass es Dinge gibt, von denen der Mensch besser die Finger lassen sollte. Schon Johann Wolfgang von Goethe, der noch nichts von Kernenergie wissen konnte, schien gewisse Vorahnungen zu haben, formuliert er doch in seinem berühmten Gedicht »Der Zauberlehrling«: „Herr, die Not ist groß! / Die ich rief, die Geister, / Werd ich nun nicht los.“

Niemand kann von sich sagen, er habe es nicht gewusst...

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Ostfriesland Fan: »Raus aus der Atomenergie!«

„Die Geschichte lehrt die Menschen, dass sie aus der Geschichte nicht lernen.“

So drückte es Mahatma Ghandi einst aus. Auch wenn er diesen Satz zu einem anderen Ereignis gesagt hat, so hat er damit ein zeitloses Zitat geschaffen, das immer und überall gilt, wo Menschen sich von der Gier nach Macht und Geld leiten lassen.

Nichts anderes steckt hinter der skrupellosen Forcierung der Kernkraft als Energiequelle. Schon der erste Atommeiler in der BRD schrammte in den 60ger Jahren knapp an einer Katastrophe vorbei, von der die Bevölkerung erst erfuhr, als man Entwarnung geben konnte.

„Die Regierung in Japan ist hilflos.“ So heute die Aussage eines Reporters aus Japan, der vor zwei Tagen noch versucht hatte, Vermutungen und Gerüchte oder vage Beschreibungen aus seiner Berichterstattung herauszulassen.

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Olle Piepen - Könnte ein Super-GAU auch bei uns in Lingen passieren?

Die Bilder, die uns dieser Tage aus Japan erreichen, scheinen unmittelbar einem apokalyptischen Film entnommen zu sein. Nach einem der schwersten Erdbeben in der Geschichte Japans überhaupt fegte ein gewaltiger Tsunami über den Nordosten des Landes und radierte menschliche Ansiedelungen, die sich ihm in den Weg stellten, einfach aus. Die Zahl der Toten und Verletzten ist auch jetzt, Tage später, noch völlig unklar, da Rettungskräfte nur schwer in die betroffenen Gebiete vordringen können...

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