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Katharina Maier thematisiert in diesem Buch das Phänom des Rache in der Geschichte und in der Literatur. In der Einleitung weist sie darauf hin, dass Rache ein uraltes, universelles Phänomen ist. Bereits in äyptischen, babylonischen und griechischen Mythen, auch im Gilgamesch-Epos und in der Bibel kommt Rache zur Sprache.
Anthropologisch betrachtet dient Rache zunächst der Abschreckung und ist am effektivsten, wenn man sie erst gar nicht ausführt, sondern damit droht. Rache gehört, so die Autorin, in den Bereich des "Gesetzes des Stärkeren" und ist demnach ein primitives Erbe aus der Urzeit, (vgl.:S.9)...lesen Sie hier weiter