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Sonntag, 17. November 2013

Ursula Prem: Mollath-Anwalt Gerhard Strate über Psychiater Hans-Ludwig Kröber:

»Wenn das Gedächtnis nachgibt, sollte man die Akten heranziehen«

Das Konzept der Transparenz, das Rechtsanwalt Dr. Gerhard Strate durch die Veröffentlichung von bisher bereits 78 teils umfangreichen Dokumenten zum Fall Gustl Mollath auf seiner Website strate.net verfolgt, findet nun seine konsequente Fortsetzung: Das heute unter dem unspektakulären Titel
»Anmerkung der Verteidigung«
online gestellte Dokument beschäftigt sich mit dem Wirken des Psychiaters Hans-Ludwig Kröber, dessen  Mollath-Gutachten aus dem Jahre 2008 bereits nach seiner Veröffentlichung auf strate.net im letzten August für allgemeines Kopfschütteln gesorgt hatte [unser Blog berichtete]Ein nachlässiger, ohne richtige Aktenkenntnis und ohne persönliche Begutachtung erstellter Abriss dieser Art genügt also, einen Menschen mitten in Deutschland in der Psychiatrie festzuhalten? – Dass Hans-Ludwig Kröber nicht »irgendein Psychiater« ist, sondern zu den »Stars« seines Faches zählt, macht die Sache nicht besser: Ein allgemeines Unwohlsein breitet sich aus und lässt mehr und mehr Menschen Fragen nach Sinn und Unsinn psychiatrischer Begutachtungen stellen ...

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Freitag, 13. September 2013

Gustl Mollath – Die Kapriolen des Friedemann Pfäfflin

Freitagskolumne von Ursula Prem

Eule
Bild: La-Liana / Pixelio
Der heutige dritte und letzte Teil meiner Betrachtungen über die forensisch-psychiatrischen Gutachten zur Person Gustl Mollaths setzt sich mit den Ausführungen der letzten beiden Gutachter auseinander: Friedemann Pfäfflin und Dr. Friedrich Weinberger. Waren Arbeitsweise und Absichten von KlausLeipziger und Hans-Ludwig Kröber noch relativ einfach zu durchschauen, so stellt das Gutachten Pfäfflins den analytischen Geist vor eine Herausforderung, zeichnet es sich doch durch eine frappierende Inkonsistenz aus, deren Sinn sich dem Leser nur zwischen den Zeilen erschließt ...

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Freitag, 6. September 2013

Gustl Mollath: Keiner ist gröber als Kröber - die Freitagskolumne von Ursula Prem

Eule
Bild: La-Liana / Pixelio
Die Diskussion um die inzwischen öffentlich verfügbaren psychiatrischen Gutachten, die im Laufe der Jahre über Gustl Mollath erstellt wurden, reißt nicht ab. Immer mehr Bürger überzeugen sich auf der Website von Rechtsanwalt Gerhard Strate mit eigenen Augen von der überaus subjektiven Natur derartiger Schriftstücke. Nach den Betrachtungen über das Gutachten von Klaus Leipziger am vergangenen Freitag möchte ich mich heute mit den Einlassungen von Hans-Ludwig Kröber beschäftigen, welche offensichtlich gleich zwei strategische Zwecke zu erfüllen hatten: Zum einen bestätigte Kröber die Vorurteile von Klaus Leipziger, zum anderen sollte er das zwischenzeitlich erstattete Gutachten aushebeln, das im Auftrag des Vormundschaftsgerichts Straubing am 26.9.2007 von Dr. Hans Simmerl erstattet worden war ...

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