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Montag, 10. Januar 2011

Helga König - Rezension: Martin Suter: »Allmen und die Libellen«

Hätte ich nach der Lektüre des Buches nicht doch noch die Rückseite des Buchumschlags gelesen, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, einen Krimi verschlungen zu haben. Ich nahm Suters "Allmen und die Libellen" nämlich zunächst als hinreissend geschriebenen Schelmenroman wahr und freue mich nun auf weitere Folgen dieses "Serienkrimis", bei dem zu hoffen bleibt, dass der Protagonist seine amüsanten Allüren beibehält und auf keinen Fall unter das in diesem Buch angezeigte Niveau rutscht.

Der in der Schweiz geborene Protagonist Hans Fritz Vonallmen hat sich in jungen Jahren bereits entschieden, seinem Namen den "bäuerischen Geruch" zu nehmen und ihn im Laufe der Zeit in "Johann Friedrich v. Allmen" zu veredeln...

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Mittwoch, 15. Dezember 2010

Herzlichen Glückwunsch Rolf Dobelli

In der Printausgabe vom 12. Dezember 2010 des »Kurier Wien« findet sich das Buch »Massimo Marini« des Schweizers Rolf Dobelli auf Platz 6 der Kurier- Bestsellerliste Belletristik.

Das Team von »Ein Buch lesen!« gratuliert dem Autorenkollegen Rolf Dobelli zu diesem wunderbaren Erfolg und wünscht eine schöne Weihnachtszeit.


Hier finden Sie das Buch »Massimo Marini«

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Dienstag, 14. Dezember 2010

»Massimo Marini« von Rolf Dobelli bei »Ein Buch lesen!«

Liebe Leserinnen und Leser,

im Zuge der langsamen Erweiterung unserer Buchfindemaschine werden wir hin und wieder auch besondere Bücher von uns besonders geschätzter Autoren aufnehmen. Deshalb freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass das Buch "Massimo Marini" von Rolf Dobelli seit gestern dazu zählt.

Bleiben Sie uns gewogen,

Ihrem Team von »Ein Buch lesen!«


Sonntag, 12. Dezember 2010

Helga König im Gespräch mit Rolf Dobelli zu seinem Roman "Massimo Marini"

Lieber Herr Dobelli, am vergangenen Samstag habe ich auf "Ein Buch lesen!" Ihren Roman "Massimo Marini" rezensiert und möchte Ihnen heute hierzu noch einige Fragen stellen.

H.K.: Was hat Sie veranlasst, Ihren Roman "Massimo Marini" mit einer Textstelle aus Büchners "Woyzeck" zu beginnen und mit einer weiteren aus diesem Drama enden zu lassen?

R.D.: Als ich den Roman beinahe fertig geschrieben hatte, fielen mit die Parallelen zwischen den Figuren Massimo Marini und Woyzeck auf. Beide werden von ihren Frauen hintergangen. Beide werden durch "Umstände" zum Mörder. Hinzu kommt, dass durch die Lektüre von Woyzeck im jungen Massimo ein Bewusstsein für soziale Ungerechtigkeit reift, die ihn an den politisch linken Rand katapultiert und zum Bruch mit seinem Vater führt...

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Samstag, 11. Dezember 2010

Helga König - Rezension : »Massimo Marini« Rolf Dobelli

Die Lebensgeschichte des Protagonisten Massimo Marini wird von dessen Anwalt erzählt, der von seinem Klienten fasziniert ist, weil dessen Leben alles andere als gradlinig verlaufen ist, auch weil Massimo von der Natur so viele Vorzüge geschenkt bekam- Schönheit, Intelligenz, Intellektualität, Kampfgeist, wenn es darum ging, seine Ideale oder auch einfach nur seine Ziele durchzusetzen.

Massimo ist das Kind italienischer Immigranten. Seine Kindheit in der Schweiz erlebt in materiell schwierigen Verhältnissen. Seine fleißigen, aufstiegsbewussten Eltern schaffen es, die Schweizer Staatsbürgerschaft zu erhalten. Sein Vater macht sich alsdann als Bauunternehmer selbstständig. Massimo ist ein exzellenter Schüler- einer der besten seines Jahrgangs- , interessiert sich für Philosophie, Literatur und ist in der Schule in der Theatergruppe der Star. Mit der Rolle als Woyzeck beginnt sein Links-Rutsch. Sein Vater sieht diese Entwicklung nicht gerne, denn er möchte, dass sein Sohn, sein Unternehmen weiter- und zu noch nicht geahnten Höhen führt...
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